Streichinstrumente: Geigenbau und Cellobau als Kunsthandwerk und in reiner Handarbeit

 

Unser Familienbetrieb hat sich seit mehreren Jahrzehnten auf den Bau von hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert. Im Mittelpunkt steht das Cello. Traditionelle Handwerkskunst und zeitmäßige akustische Messtechniken gehen eine harmonische Symbiose ein. Unsere Familie ist nun in der dritten Generation der Cellobau-Zunft zugehörig. Schon mein Großvater Johann Stöhr hatte eine kleine Werkstatt, in der er Geigen- und Cellohälse kunstvoll aus dem rohen Holzstück schnitzte. Später übernahm mein Vater Anton Stöhr die Werkstatt, die er ganz im Sinne des Gründers weiterführte. Schon ein Jahr später eröffnete mein Vater in Igelsdorf eine Tonholzhandlung, die er bis heute erfolgreich betreibt. Darüber hinaus fand er eine weitere Herausforderung in der Gründung der Anton Stöhr - Cellobau-Werkstatt, die mittlerweile auch schon über 30 Jahre viele zufriedene Kunden weltweit gewonnen hat.

So konnte auch ich dem Charme des Geigenbauberufes nicht widerstehen und absolvierte eine dreijährige Ausbildung bei Geigenbaumeister Günter H. Lobe. Nach errungenen Siegen auf Kammer-, Landes- und Bundesebene, hervorgegangen als bester Geigenbau-Geselle Deutschlands, legte ich 2001 in Nürnberg die Meisterprüfung im Geigenbau als bester Absolvent ab und wurde dafür mit dem bayerischen Staatspreis geehrt. Seitdem ist meine Kreativität in unserer Cellobau-Meisterwerkstatt nicht zu zügeln.

Der rohe Holzblock: Ursprung eines jeden Instrumentes.
Eine Basis für die hohe Qualität der Stöhr-Celli bildet
            der Einsatz ausgewählter Hölzer.
Ein Blick in das Tonholz-Lager der Anton Stöhr GmbH.

Mein Beruf wurde für mich schon lange zur Berufung.

Meistercelli aus einer Hand – vom rohen Baumstamm bis zum spielfertigen Instrument. Eine Bestätigung für meine rastlose Qualitätsverbesserung von "Thomas Stöhr Celli" spiegelt der Gewinn des "Deutschen Musikinstrumentenpreises Kategorie Cello" wieder. Dieser Preis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgeschrieben und würdigt besonders hochwertige Produkte. Er gilt innerhalb Deutschlands als äußerst wichtige Auszeichnung in der Musikinstrumenten-Branche und wurde im Rahmen einer Feierstunde vom Bundespräsidenten Johannes Rau persönlich überreicht. Eine weitere Bestätigung war der Geigenbau-Wettbewerb in Mittenwald 2005, bei dem ich als zweitbester Cellobauer Deutschlands hervorging.

Unsere Spezialwerkstatt für Cellobau im fränkischen Baiersdorf-Igelsdorf, vor den Toren Erlangens gelegen, hat mittlerweile in nationalen wie internationalen Orchesterkreisen und bei namhaften Solisten im wahrsten Sinne des Wortes einen "guten Klang".


Zu (guter) Letzt eine kleine Anekdote:

Hervorragenden Geigen- oder Cellobau verbinden nicht weniger gedanklich mit den alten Meistern – am besten einen mit wallendem Bart und jenseits der sechzig. Anlässlich der Preisverleihung des Deutschen Musikinstrumentenpreises 2004 durch Bundespräsident Johannes Rau, äußerte ein Ehrengast seine Verwunderung darüber, dass ein so junger Mann (ich war damals 28 Jahre) bereits diese hohe Auszeichnung erringen konnte. Dazu ein Herr aus der Begleitung des Präsidenten: "Was wollen Sie, auch ein Stradivari baute in diesem Alter bereits meisterliche Geigen und Wolfgang Amadeus Mozart hat mit 30 seine besten Werke geschaffen."

Unser Familienbetrieb hat sich seit mehreren Jahrzehnten auf den Bau von hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert. Im Mittelpunkt steht das Cello. Traditionelle Handwerkskunst und zeitmäßige akustische Messtechniken gehen eine harmonische Symbiose ein. Unsere Familie ist nun in der dritten Generation der Cellobau-Zunft zugehörig. Schon mein Großvater Johann Stöhr hatte eine kleine Werkstatt, in der er Geigen- und Cellohälse kunstvoll aus dem rohen Holzstück schnitzte. Später übernahm mein Vater Anton Stöhr die Werkstatt, die er ganz im Sinne des Gründers weiterführte. Schon ein Jahr später eröffnete mein Vater in Igelsdorf eine Tonholzhandlung, die er bis heute erfolgreich betreibt. Darüber hinaus fand er eine weitere Herausforderung in der Gründung der Anton Stöhr - Cellobau-Werkstatt, die mittlerweile auch schon über 30 Jahre viele zufriedene Kunden weltweit gewonnen hat.

So konnte auch ich dem Charme des Geigenbauberufes nicht widerstehen und absolvierte eine dreijährige Ausbildung bei Geigenbaumeister Günter H. Lobe. Nach errungenen Siegen auf Kammer-, Landes- und Bundesebene, hervorgegangen als bester Geigenbau-Geselle Deutschlands, legte ich 2001 in Nürnberg die Meisterprüfung im Geigenbau als bester Absolvent ab und wurde dafür mit dem bayerischen Staatspreis geehrt. Seitdem ist meine Kreativität in unserer Cellobau-Meisterwerkstatt nicht zu zügeln.

Mein Beruf wurde für mich schon lange zur Berufung.

Meistercelli aus einer Hand – vom rohen Baumstamm bis zum spielfertigen Instrument. Eine Bestätigung für meine rastlose Qualitätsverbesserung von "Thomas Stöhr Celli" spiegelt der Gewinn des "Deutschen Musikinstrumentenpreises Kategorie Cello" wieder. Dieser Preis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgeschrieben und würdigt besonders hochwertige Produkte. Er gilt innerhalb Deutschlands als äußerst wichtige Auszeichnung in der Musikinstrumenten-Branche und wurde im Rahmen einer Feierstunde vom Bundespräsidenten Johannes Rau persönlich überreicht. Eine weitere Bestätigung war der Geigenbau-Wettbewerb in Mittenwald 2005, bei dem ich als zweitbester Cellobauer Deutschlands hervorging.

Unsere Spezialwerkstatt für Cellobau im fränkischen Baiersdorf-Igelsdorf, vor den Toren Erlangens gelegen, hat mittlerweile in nationalen wie internationalen Orchesterkreisen und bei namhaften Solisten im wahrsten Sinne des Wortes einen "guten Klang".


Zu (guter) Letzt eine kleine Anekdote:

Hervorragenden Geigen- oder Cellobau verbinden nicht weniger gedanklich mit den alten Meistern – am besten einen mit wallendem Bart und jenseits der sechzig. Anlässlich der Preisverleihung des Deutschen Musikinstrumentenpreises 2004 durch Bundespräsident Johannes Rau, äußerte ein Ehrengast seine Verwunderung darüber, dass ein so junger Mann (ich war damals 28 Jahre) bereits diese hohe Auszeichnung erringen konnte. Dazu ein Herr aus der Begleitung des Präsidenten: "Was wollen Sie, auch ein Stradivari baute in diesem Alter bereits meisterliche Geigen und Wolfgang Amadeus Mozart hat mit 30 seine besten Werke geschaffen."